Ein Implantat ist eine Titanschraube, die anstelle eines gezogenen oder verlorenen Zahns in den Kieferknochen gesetzt wird. Nach dem Einheilen wird darauf ein Keramikzahn aufgebaut; die Nachbarzähne bleiben unberührt.
Planung
Eine 3D-Aufnahme misst Höhe und Breite des Knochens sowie den Abstand zu Nerven und Kieferhöhle. Fehlt Knochen, wird zuerst ein Aufbau oder Sinuslift besprochen; das ist ein eigener Schritt, den nicht jeder braucht.
Eingriff
Unter örtlicher Betäubung, meist in 30–60 Minuten. Die Fäden werden nach einer Woche gezogen. Im Frontbereich kann für das Aussehen ein Provisorium eingesetzt werden.
Einheilung und Krone
Der Knochen braucht im Unterkiefer etwa 2–3, im Oberkiefer 3–4 Monate. Dann wird abgeformt, der Keramikzahn gefertigt und verschraubt oder zementiert.
Kontrolle
Auch am Implantat bildet sich Zahnstein; alle sechs Monate Kontrolle und Reinigung, einmal im Jahr ein Röntgenbild.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, sowie Methode und Dauer, werden erst nach Untersuchung und Röntgenbefund festgelegt.
Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine zahnärztliche Untersuchung. Die Behandlungsentscheidung erfolgt nach Untersuchung und Röntgenbefund.