Weisheitszähne brechen zwischen 17 und 25 durch, und in den meisten Kiefern fehlt ihnen der Platz. Ein teilweise durchgebrochener Zahn sammelt unter dem Zahnfleisch Speisereste und entzündet sich immer wieder; ein gekippter Zahn drückt auf den Nachbarn oder lässt ihn kariös werden. Dann wird die Entfernung empfohlen; ein Weisheitszahn, der keine Beschwerden macht und sich reinigen lässt, bleibt.
Befund
Das Panoramabild zeigt die Lage des Zahns und im Unterkiefer den Abstand zum Nervkanal. Liegt die Wurzel sehr nah am Nerv, wird eine 3D-Aufnahme angefertigt.
Eingriff
Unter örtlicher Betäubung. Der Zahn wird über eine kleine Öffnung im Zahnfleisch entfernt, bei Bedarf in Teilen; die Stelle wird vernäht. Meist dauert es 20–45 Minuten.
Heilung
Die Schwellung ist am zweiten oder dritten Tag am stärksten und geht dann zurück. Die Fäden werden nach einer Woche gezogen. Entscheidend ist, dass das Blutgerinnsel an Ort und Stelle bleibt: am ersten Tag nicht spucken, spülen oder Strohhalm benutzen.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, sowie Methode und Dauer, werden erst nach Untersuchung und Röntgenbefund festgelegt.
Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine zahnärztliche Untersuchung. Die Behandlungsentscheidung erfolgt nach Untersuchung und Röntgenbefund.