Eine Wurzelbehandlung genügt meist. Manchmal sitzt die Entzündung an der Wurzelspitze dort, wo der Kanal sie nicht erreicht, und bleibt im Röntgenbild als dunkler Bereich bestehen. Bei der Resektion wird über ein kleines Fenster im Zahnfleisch die Wurzelspitze samt entzündetem Gewebe entfernt und das Wurzelende verschlossen.
Der Ablauf
- Röntgen, bei Bedarf DVT, um die Ausdehnung zu sehen
- Eingriff in örtlicher Betäubung
- Entfernen der Wurzelspitze, Säubern des entzündeten Gewebes, Verschluss des Endes
- Naht; Fäden nach einer Woche
- Heilungskontrolle im Röntgenbild nach sechs und zwölf Monaten
Was zuerst erwogen wird
Meist ist die Revision der Wurzelbehandlung die erste Option; der Eingriff kommt danach. Ist nur noch wenig Zahnsubstanz vorhanden oder liegt ein Riss vor, lässt sich der Zahn auch so womöglich nicht halten — das wird beim ersten Termin klar gesagt.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Ob die Behandlung für Sie geeignet ist, sowie Methode und Dauer, werden erst nach Untersuchung und Röntgenbefund festgelegt.
Die Angaben auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine zahnärztliche Untersuchung. Die Behandlungsentscheidung erfolgt nach Untersuchung und Röntgenbefund.